Himmelblau und Sommerbunt
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Updated: 9 min 42 sec ago
Besser ...
Vielen Dank für die vielen lieben Wünsche! Diagnose ist keine in Sicht. Doch es geht besser, wenn auch nicht perfekt. All zu viel Action ist noch nicht drin und ich werde schnell müde. Aber ich kann mich wieder raustrauen. Das ist ja schon mal was. Also wird erstmal wieder vorsichtig gegärtelt, denn wenn ich bis Ende des Monats nicht das meiste in den Beeten habe, wird das nix mehr dieses Jahr. Heute sind Bohnen und Wickensamen in die Erde gewandert. Ans Umgraben für das geplante Bauerngärtchen hab ich mich noch nicht getraut. Inzwischen wächst schon wieder da Unkraut, wo ich schon mal freie Fläche hatte. Zum Heulen eigentlich. Dort einfach irgendwie provisorische Beete anlegen will ich aber nicht. Sonst wird das nie was mit dem Plan. Das zieh ich dieses Jahr durch, und wenn ich notfalls am Ende erstmal nur Gründünger anbauen kann ... :-)
Die Nähenergie ist noch nicht so recht wieder da. Ich muss mir endlich die aktuelle Ottobre besorgen, vielleicht packt mich dann wieder die Inspiration, die stärker ist als Müdigkeit. Hier liegen noch ein Stückchen maritimer Stoff, Stickdateien, ein Schnittmuster und ein paar Webbänder von der lieben Frau Blaubeerstern, die so gern in Designbeispiele umgewandelt sein möchten ... ;-)
Die Nähenergie ist noch nicht so recht wieder da. Ich muss mir endlich die aktuelle Ottobre besorgen, vielleicht packt mich dann wieder die Inspiration, die stärker ist als Müdigkeit. Hier liegen noch ein Stückchen maritimer Stoff, Stickdateien, ein Schnittmuster und ein paar Webbänder von der lieben Frau Blaubeerstern, die so gern in Designbeispiele umgewandelt sein möchten ... ;-)
Categories: Kreatives
Alles steht still
Krank ... Damit ich nicht im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder "aus den Latschen kippe", muss ich viel liegen. Und das Allerdümmste an der Sache: Trotz diverser Besuche in Arztpraxis und Krankenhaus weiß bisher keiner so richtig, warum und was man dagegen tun könnte.
Ich hoffe sehr, dass sich das bald ändert. Kein schöner Zustand - draußen ist Frühling und ich liege im Bett. Wenn das so weiter geht, wird in unserm Gärtchen dieses Jahr einfach mal fast gar nichts wachsen, außer Unkraut. :-( Und ich hatte mich so drauf gefreut, dort ein bisschen was zu schaffen.
Und außerdem ist ja sowieso immer reichlich zu tun, überall, wo man hinschaut. Und ich kann so wenig machen. Zum aus der Haut fahren ist das! Wie gut, dass es Mutti/Oma gibt, die einspringt, wenn sonst nichts mehr geht!
So viel als kleines Lebenszeichen. Wer ein paar Minuten zum Daumen drücken übrig hat, kann gern mal an uns denken. Ich hätte gern entweder eine klare Diagnose und ein hilfreiches Mittel gegen die Symptome. Oder noch lieber, dass der Spuk auf Nimmerwiedersehen verschwindet ...
Ich hoffe sehr, dass sich das bald ändert. Kein schöner Zustand - draußen ist Frühling und ich liege im Bett. Wenn das so weiter geht, wird in unserm Gärtchen dieses Jahr einfach mal fast gar nichts wachsen, außer Unkraut. :-( Und ich hatte mich so drauf gefreut, dort ein bisschen was zu schaffen.
Und außerdem ist ja sowieso immer reichlich zu tun, überall, wo man hinschaut. Und ich kann so wenig machen. Zum aus der Haut fahren ist das! Wie gut, dass es Mutti/Oma gibt, die einspringt, wenn sonst nichts mehr geht!
So viel als kleines Lebenszeichen. Wer ein paar Minuten zum Daumen drücken übrig hat, kann gern mal an uns denken. Ich hätte gern entweder eine klare Diagnose und ein hilfreiches Mittel gegen die Symptome. Oder noch lieber, dass der Spuk auf Nimmerwiedersehen verschwindet ...
Categories: Kreatives
Gartenzeit!
Endlich, nach wochenlanger Frühlingshoffnung, die Schnee und Eis zum Trotz immer größer wurde, war es nun vor kurzem so weit: Der Frost hat die Erde losgelassen. Es kann gegraben, gepflanzt und die Entspannung nach der Gartenarbeit bei angenehmen Temperaturen genossen werden. Und das tun wir denn auch in unserm Gärtchen.
Ich habe große Pläne. Fürs Gemüse soll ein kleiner quadratischer Bauerngarten entstehen. Dazu hat mich die April/Mai-Ausgabe der Landidee inspiriert. Was ich dort entdeckt habe, sieht nach einem guten System aus, das mir hilft, meine vielen Ideen und Wünsche zu ordnen und sinnvoll Gemüse anzubauen. Und hübsch ist es auch noch. Allerdings ist es noch ein gutes Stück Arbeit bis dahin. Ein bislang verwildertes Stück muss umgegraben und entkrautet werden. Und das natürlich so schnell wir möglich, denn da man dieses Jahr erst so spät anfangen konnte, ist nicht viel Zeit für Vorbereitungen, bis die günstige Sä- und Pflanzzeit vorüber ist. Puh ... Aber wir arbeiten tapfer dran. Außerdem sollen im Zuge dieses Projekts viele der Betonkanten, die irgendein Vorpächter reichlich zwischen den Beeten verteilt hat, etwas Schönerem weichen. Immer Stück für Stück ... Ich hoffe, wir schaffen das. Denn es gibt ja noch mehr zu tun.
Immerhin sind die Kinder alle seit der letzten Saison ein bisschen älter und minimal vernünftiger geworden, so dass die Chancen, den Garten in eine einigermaßen kontrollierte Wildnis zu verwandeln, steigen. :-) Die Großen werkeln jetzt gern mit Werkzeugen, Stöcken und sonstigen Holzresten oder drehen selbständig ihre Fahrradrunden durch die Gartenanlage. Und auch beim Stöbern im Garten gibts einiges zu entdecken. Als Raphael neulich einen Stein umdrehte und darunter ein wildes Ameisengewimmel fand, rief er ganz begeistert aus: "Guck doch mal da, da tobt das Leben!" :-)
Emilia steht dem Konzept von Wegen, auf denen man laufen darf, und Beeten, die nicht zu betreten sind, leider noch nicht sehr offen gegenüber. Da müssen wir uns wohl was einfallen lassen, wenn ein paar Pflanzen überleben sollen ...
Bei all der unbedingt nötigen Arbeit habe ich mir auch eine kleine Freude gegönnt und ein Beet mit Hornveilchen bepflanzt. Jedenfalls denke ich, dass es welche sind. Oder doch ganz kleine Stiefmütterchen? Ist auch egal. Ich habe sie ja wegen der wunderschönen Farben gekauft, die kleinen freundlichen Gesichter des Frühlings. Keins ist wie das andere, und alle so hübsch!
Ich habe große Pläne. Fürs Gemüse soll ein kleiner quadratischer Bauerngarten entstehen. Dazu hat mich die April/Mai-Ausgabe der Landidee inspiriert. Was ich dort entdeckt habe, sieht nach einem guten System aus, das mir hilft, meine vielen Ideen und Wünsche zu ordnen und sinnvoll Gemüse anzubauen. Und hübsch ist es auch noch. Allerdings ist es noch ein gutes Stück Arbeit bis dahin. Ein bislang verwildertes Stück muss umgegraben und entkrautet werden. Und das natürlich so schnell wir möglich, denn da man dieses Jahr erst so spät anfangen konnte, ist nicht viel Zeit für Vorbereitungen, bis die günstige Sä- und Pflanzzeit vorüber ist. Puh ... Aber wir arbeiten tapfer dran. Außerdem sollen im Zuge dieses Projekts viele der Betonkanten, die irgendein Vorpächter reichlich zwischen den Beeten verteilt hat, etwas Schönerem weichen. Immer Stück für Stück ... Ich hoffe, wir schaffen das. Denn es gibt ja noch mehr zu tun.
Immerhin sind die Kinder alle seit der letzten Saison ein bisschen älter und minimal vernünftiger geworden, so dass die Chancen, den Garten in eine einigermaßen kontrollierte Wildnis zu verwandeln, steigen. :-) Die Großen werkeln jetzt gern mit Werkzeugen, Stöcken und sonstigen Holzresten oder drehen selbständig ihre Fahrradrunden durch die Gartenanlage. Und auch beim Stöbern im Garten gibts einiges zu entdecken. Als Raphael neulich einen Stein umdrehte und darunter ein wildes Ameisengewimmel fand, rief er ganz begeistert aus: "Guck doch mal da, da tobt das Leben!" :-)
Emilia steht dem Konzept von Wegen, auf denen man laufen darf, und Beeten, die nicht zu betreten sind, leider noch nicht sehr offen gegenüber. Da müssen wir uns wohl was einfallen lassen, wenn ein paar Pflanzen überleben sollen ...
Bei all der unbedingt nötigen Arbeit habe ich mir auch eine kleine Freude gegönnt und ein Beet mit Hornveilchen bepflanzt. Jedenfalls denke ich, dass es welche sind. Oder doch ganz kleine Stiefmütterchen? Ist auch egal. Ich habe sie ja wegen der wunderschönen Farben gekauft, die kleinen freundlichen Gesichter des Frühlings. Keins ist wie das andere, und alle so hübsch!
Categories: Kreatives
(K)ein weltbewegendes Ereignis
2 kleine Ärmchen um meinen Hals, ein fester Drücker und dazu zwei Wörtchen: "Mama piiieeeb!" Der erste Zweiwortsatz. Vielleicht nicht weltbewegend, aber herzerwärmend. Und wer weiß, was das kleine Wesen, das sich jetzt bei uns mit Liebe, Erfahrungen und täglich neuen Fähigkeiten volltankt, später noch mit dieser Welt anstellt ...
Nach dem ersten Geburtstag war es vorbei mit den monatlichen Neuigkeiten vom Junikäferchen. Irgendwann wird das ja auch langweilig, vor allem für all jene, die nicht die begeisterten Eltern sind. ;-)Aber jetzt ist es mal wieder Zeit für ein Update. Junikäferchen ist fröhlich wie immer, weiß schon sehr gut Bescheid in seiner Welt und tut, was es kann, um den Großen nachzueifern. Tisch decken zum Beispiel.Bisher kam Nr. 3 in Sachen verbaler Kommunikation nicht nach den Geschwistern. Die konnten in dem Alter (22 Monate) schon in vollständigen und für jeden verständlichen Sätzen sprechen. Aber macht ja nichts. Jedes hat seine Spezialitäten. Die Kommunikation klappt auch mit wenigen undeutlichen Worten und Zeichensprache, zumal Mama als Übersetzerin ja meistens greifbar ist. Und die Geschwister verstehen sich sowieso irgendwie, auch ohne Worte.Momentan scheint die Sprache gerade aktuell zu sein im internen Entwicklungsplan. Täglich kommen neue Wörter dazu. Was interessant und brauchbar klingt, wird durch permanente Wiederholung geübt und auch behalten, und die Deutlichkeit nimmt zu. Ganz neu sind die ersten Kombinationsversuche. Da kommen amüsante Äußerungen zustande. Wenn man "Papa komm, der Tisch ist gedeckt und das Essen fertig." noch nicht kann, tut es auch ein nachdrückliches, aus vollem Hals gebrülltes "Papaaaa, Tella datsch!" (datsch = fertsch, Sächsisch für fertig :-D ). Schadet doch nicht, mit Dialekt aufzuwachsen, soll ja die gleichen Hirnstrukturen ausbilden wie Zweisprachigkeit. Beste Voraussetzungen also. :-)"Fertsch" ist auch ein nützliches Wort für eine weitere "Baustelle" - die Windel loswerden. Emilia hat selber damit angefangen, wollte plötzlich ständig aufs Klo und hatte die Sache mit dem großen Geschäft schon richtig gut im Griff. Für zwei Wochen dachten wir, die Windel hätte bald ausgedient. Fast ein Jahr früher als bei den Geschwistern, wär ja toll. Aber Emilia bekam wohl Angst vor der eigenen Courage. "Hilfe, ich werd groß!" oder so. Nachdem sie sich vor kurzem noch sehr selbstbewusst als "Dau" (Frau :-) ) bezeichnete, besteht sie momentan darauf, ein Baby zu sein, möchte ganz viel kuscheln, die Windel voll ausnutzen und betrachtet neidvoll die Schnuller der Babys, die sie sieht. Dabei wollte sie nie einen, als sie tatsächlich ein Baby war. :-) Einen Schnuller führen wir jetzt, wo fast alle Zähnchen da sind, natürlich nicht mehr ein. Aber so ein kleines Kuschelchen darf sie gern noch ein Weilchen sein. Und die Windel, na ja, ich versuche, sie davon zu überzeugen, dass die Sache mit dem Klo doch richtig super ist. Aber wenn sie noch etwas länger braucht, üben wir uns halt in Geduld und Windeln wechseln. ;-)Das Käferchen wächst natürlich auch immer mal wieder ein Stückchen und kann dann praktischerweise neu benäht werden, wenn im Kleiderschrank was fehlt. Zu den Großen seines Alters wird's aber wohl nie gehören, ganz wie die Mama. :-) Momentan sind wir bei Kleidergröße 80 und Schuhgröße 21. Klein und handlich. Aber aufs Köpfchen kommts an, und daran fehlt's nicht. Auch auf dem Köpfchen tut sich was. Blonde Löckchen sprießen. Hinten geht sogar schon ein Spängchen rein, wenn die kleine Schwester unbedingt mal gestylt werden möchte wie die große. In Anbetracht dieser Entwicklungen besteht Anlass zur Hoffnung, dass auch vorn irgendwann Platz für rosa Glitzerdinger sein wird. ;-)
Also alles prima mit dem Junikäferchen. Und dass es sich ausgerechnet "Mama piiieeeb!" als ersten Satz ausgesucht hat, ist natürlich absolut perfekt. Ich dich auch, Süße! :-D
Nach dem ersten Geburtstag war es vorbei mit den monatlichen Neuigkeiten vom Junikäferchen. Irgendwann wird das ja auch langweilig, vor allem für all jene, die nicht die begeisterten Eltern sind. ;-)Aber jetzt ist es mal wieder Zeit für ein Update. Junikäferchen ist fröhlich wie immer, weiß schon sehr gut Bescheid in seiner Welt und tut, was es kann, um den Großen nachzueifern. Tisch decken zum Beispiel.Bisher kam Nr. 3 in Sachen verbaler Kommunikation nicht nach den Geschwistern. Die konnten in dem Alter (22 Monate) schon in vollständigen und für jeden verständlichen Sätzen sprechen. Aber macht ja nichts. Jedes hat seine Spezialitäten. Die Kommunikation klappt auch mit wenigen undeutlichen Worten und Zeichensprache, zumal Mama als Übersetzerin ja meistens greifbar ist. Und die Geschwister verstehen sich sowieso irgendwie, auch ohne Worte.Momentan scheint die Sprache gerade aktuell zu sein im internen Entwicklungsplan. Täglich kommen neue Wörter dazu. Was interessant und brauchbar klingt, wird durch permanente Wiederholung geübt und auch behalten, und die Deutlichkeit nimmt zu. Ganz neu sind die ersten Kombinationsversuche. Da kommen amüsante Äußerungen zustande. Wenn man "Papa komm, der Tisch ist gedeckt und das Essen fertig." noch nicht kann, tut es auch ein nachdrückliches, aus vollem Hals gebrülltes "Papaaaa, Tella datsch!" (datsch = fertsch, Sächsisch für fertig :-D ). Schadet doch nicht, mit Dialekt aufzuwachsen, soll ja die gleichen Hirnstrukturen ausbilden wie Zweisprachigkeit. Beste Voraussetzungen also. :-)"Fertsch" ist auch ein nützliches Wort für eine weitere "Baustelle" - die Windel loswerden. Emilia hat selber damit angefangen, wollte plötzlich ständig aufs Klo und hatte die Sache mit dem großen Geschäft schon richtig gut im Griff. Für zwei Wochen dachten wir, die Windel hätte bald ausgedient. Fast ein Jahr früher als bei den Geschwistern, wär ja toll. Aber Emilia bekam wohl Angst vor der eigenen Courage. "Hilfe, ich werd groß!" oder so. Nachdem sie sich vor kurzem noch sehr selbstbewusst als "Dau" (Frau :-) ) bezeichnete, besteht sie momentan darauf, ein Baby zu sein, möchte ganz viel kuscheln, die Windel voll ausnutzen und betrachtet neidvoll die Schnuller der Babys, die sie sieht. Dabei wollte sie nie einen, als sie tatsächlich ein Baby war. :-) Einen Schnuller führen wir jetzt, wo fast alle Zähnchen da sind, natürlich nicht mehr ein. Aber so ein kleines Kuschelchen darf sie gern noch ein Weilchen sein. Und die Windel, na ja, ich versuche, sie davon zu überzeugen, dass die Sache mit dem Klo doch richtig super ist. Aber wenn sie noch etwas länger braucht, üben wir uns halt in Geduld und Windeln wechseln. ;-)Das Käferchen wächst natürlich auch immer mal wieder ein Stückchen und kann dann praktischerweise neu benäht werden, wenn im Kleiderschrank was fehlt. Zu den Großen seines Alters wird's aber wohl nie gehören, ganz wie die Mama. :-) Momentan sind wir bei Kleidergröße 80 und Schuhgröße 21. Klein und handlich. Aber aufs Köpfchen kommts an, und daran fehlt's nicht. Auch auf dem Köpfchen tut sich was. Blonde Löckchen sprießen. Hinten geht sogar schon ein Spängchen rein, wenn die kleine Schwester unbedingt mal gestylt werden möchte wie die große. In Anbetracht dieser Entwicklungen besteht Anlass zur Hoffnung, dass auch vorn irgendwann Platz für rosa Glitzerdinger sein wird. ;-)
Also alles prima mit dem Junikäferchen. Und dass es sich ausgerechnet "Mama piiieeeb!" als ersten Satz ausgesucht hat, ist natürlich absolut perfekt. Ich dich auch, Süße! :-D
Categories: Kreatives
Wie funktioniert ein Äquatorsimulator?
Sorry, ich habe keine Ahnung, da müsst ihr schon Raphael fragen. Der hat sowas. :-)
Unser Großer erzählt uns immer mal wieder Geschichten aus "seiner Welt". Ja, irgendwo gleich hinterm Mars hat er eine eigene Welt. Die ist viel unpraktischer, komplizierter, weniger vernünftig durchdacht, aber auch um Welten fantasievoller, gemütlicher, kreativer, bedürfnisgerechter und überhaupt viel unkonventioneller eingerichtet als unsere langweilige Erwachsenenwelt, und vor allem ANDERS. Ab und zu, besonders, wenn er sich über die doofe Elternwelt ärgert, bekommen wir zu hören, wie es bei ihm so ist. Ob ich da gern leben würde, weiß ich wirklich nicht. Wahrscheinlich eher nicht ... Auch wenn es dort auf alle Fälle immer interessant zugeht und keiner einen unnötigen Handgriff tun muss, wie etwa Aufräumen oder so ... :-D
Und das Wetter gibt's nach Wunsch. Zur Zeit schneit es dort niemals (bis zum nächsten schneefreien Weihnachtsfest auf unserer Erde wahrscheinlich ;-) ). Raphaels Welt simuliert nämlich den Äquator, sie ist also sozusagen ein "Äquatorsimulator". (O-Ton Raphael) Feine Sache, immer warm da. Dann macht auch das bisschen Regen nix aus. Wäsche raushängen muss ja dort keiner ...
Herrlich, so viel Fantasie, oder? Was wohl aus einem Kind wird, das sich liebend gern seine eigenen Gedanken über die Einrichtung der Welt macht und mit 6 ganz lässig Wörter wie "Äquatorsimulator" drauf hat? Vielleicht ein Ingenieur, der Dinge möglich macht, von denen wir heute nur träumen können ... Mal sehen.
Unser Großer erzählt uns immer mal wieder Geschichten aus "seiner Welt". Ja, irgendwo gleich hinterm Mars hat er eine eigene Welt. Die ist viel unpraktischer, komplizierter, weniger vernünftig durchdacht, aber auch um Welten fantasievoller, gemütlicher, kreativer, bedürfnisgerechter und überhaupt viel unkonventioneller eingerichtet als unsere langweilige Erwachsenenwelt, und vor allem ANDERS. Ab und zu, besonders, wenn er sich über die doofe Elternwelt ärgert, bekommen wir zu hören, wie es bei ihm so ist. Ob ich da gern leben würde, weiß ich wirklich nicht. Wahrscheinlich eher nicht ... Auch wenn es dort auf alle Fälle immer interessant zugeht und keiner einen unnötigen Handgriff tun muss, wie etwa Aufräumen oder so ... :-D
Und das Wetter gibt's nach Wunsch. Zur Zeit schneit es dort niemals (bis zum nächsten schneefreien Weihnachtsfest auf unserer Erde wahrscheinlich ;-) ). Raphaels Welt simuliert nämlich den Äquator, sie ist also sozusagen ein "Äquatorsimulator". (O-Ton Raphael) Feine Sache, immer warm da. Dann macht auch das bisschen Regen nix aus. Wäsche raushängen muss ja dort keiner ...
Herrlich, so viel Fantasie, oder? Was wohl aus einem Kind wird, das sich liebend gern seine eigenen Gedanken über die Einrichtung der Welt macht und mit 6 ganz lässig Wörter wie "Äquatorsimulator" drauf hat? Vielleicht ein Ingenieur, der Dinge möglich macht, von denen wir heute nur träumen können ... Mal sehen.
Categories: Kreatives
Umweltfeindliches Abendessen?
Heute gab's bei uns Krautnudeln - einfach und total lecker. Nudeln, gebratenes Weißkraut und Braten- und Soßenreste zusammen, und fertig. Die Kinder verspachtelten das Ganze begeistert, und Mathilda fand das Kraut besonders gut. Zu dem Hinweis, dass es sehr gesund wäre, musste ein Familienmitglied unbedingt hinzufügen, dass man davon auch (ähem) sehr gut pupsen könne. :-p
Natürlich kommt von den Kindern das unvermeidliche "Warum?". Die Erklärung, dass es die Gasproduktion im Bauch anregt, wurde von Mathilda mit Erschrecken aufgenommen. Alarmiert und voller Ernsthaftigkeit hob sie den Zeigefinger und rief: "Ey, Gas zerstört den Wald!" Das hatte sie nämlich heute vormittag im Waldprojekt gelernt.
Oh oh, da gibt man sich alle Mühe - heute war wirklich alles von den Nudeln übers Weißkraut bis hin zum Rindfleisch vom regionalen Bauernhof Bio, und dann lauern Umweltgefahren im Abendessen, die man nicht bedacht hat. Man kann's aber auch gar nicht richtig machen. Dabei haben wir nicht mal ein Auto ... :-D
Natürlich kommt von den Kindern das unvermeidliche "Warum?". Die Erklärung, dass es die Gasproduktion im Bauch anregt, wurde von Mathilda mit Erschrecken aufgenommen. Alarmiert und voller Ernsthaftigkeit hob sie den Zeigefinger und rief: "Ey, Gas zerstört den Wald!" Das hatte sie nämlich heute vormittag im Waldprojekt gelernt.
Oh oh, da gibt man sich alle Mühe - heute war wirklich alles von den Nudeln übers Weißkraut bis hin zum Rindfleisch vom regionalen Bauernhof Bio, und dann lauern Umweltgefahren im Abendessen, die man nicht bedacht hat. Man kann's aber auch gar nicht richtig machen. Dabei haben wir nicht mal ein Auto ... :-D
Categories: Kreatives
Am Ostersamstag ...
... hätte man ja eigentlich anderes zu tun als zu nähen. Wenn aber das kleinste Kind wieder einmal, wie schon öfter, ankommt und nach einem "Boop" verlangt, wie ihn die Tilda hat, ja dann schiebt man eben doch noch eine kleine Nähsession ein zwischen Putzen, Backen und Eier färben. So ein "Boop" ist ja ruckizucki gemacht. Vom Sternchenstoff war zum Glück noch ein Stückchen da, und für innen gabs weichen roten Nicki, damit das fertige Teil nicht zu steif ist am kleinen Hälschen.
Dann ist der "Boop" fertig, Kindlein lässt ihn sich stolz um den Hals wickeln und zieht umgehend los, um mit Tildas Mütze auf dem Kopf wieder zu erscheinen. Was so viel heißt wie: "Mama, da brauch ich aber auch noch die passende Mütze dazu!" OK, recht hat sie ja. Da der Winter so gar nicht gehen will, werden die Mädelsachen für Kopf und Hals in der passenden Größe tatsächlich knapp. Manchmal muss man sowas ja auch waschen. ;-) Also schnell noch eine mit Jersey gefütterte Bündchenmütze nach klimperkleins "Minutenmützen" gezaubert. Und fertig, Kind zufrieden, Mama auch. Jetzt passiert es garantiert nicht mehr, dass Fremde sich darüber äußern, wie freundlich "der Kleine" doch ist. Auch nicht, wenn wir den blauen Schneeanzug angezogen haben ... :-)
Dann ist der "Boop" fertig, Kindlein lässt ihn sich stolz um den Hals wickeln und zieht umgehend los, um mit Tildas Mütze auf dem Kopf wieder zu erscheinen. Was so viel heißt wie: "Mama, da brauch ich aber auch noch die passende Mütze dazu!" OK, recht hat sie ja. Da der Winter so gar nicht gehen will, werden die Mädelsachen für Kopf und Hals in der passenden Größe tatsächlich knapp. Manchmal muss man sowas ja auch waschen. ;-) Also schnell noch eine mit Jersey gefütterte Bündchenmütze nach klimperkleins "Minutenmützen" gezaubert. Und fertig, Kind zufrieden, Mama auch. Jetzt passiert es garantiert nicht mehr, dass Fremde sich darüber äußern, wie freundlich "der Kleine" doch ist. Auch nicht, wenn wir den blauen Schneeanzug angezogen haben ... :-)
Categories: Kreatives
Ostern war's
Mit schönem Osterfrühstück, für das der Tisch schon abends gedeckt wird, damit man es am Sonntagmorgen ohne Stress genießen kann.
Außerdem wurden kleine Überraschungen gesucht, drinnen dieses Mal, große Familienversammlung gehalten, eine Menge Kuchen und Schokolade gegessen ...
Jetzt sind noch die bunten Ostereier aufzuessen, dann ist Ostern definitiv vorbei und wir können in den ganz normalen Frühlingsalltag starten und den Garten umgraben. Muss nur noch das Wetter mitziehen ...
Außerdem wurden kleine Überraschungen gesucht, drinnen dieses Mal, große Familienversammlung gehalten, eine Menge Kuchen und Schokolade gegessen ...
Jetzt sind noch die bunten Ostereier aufzuessen, dann ist Ostern definitiv vorbei und wir können in den ganz normalen Frühlingsalltag starten und den Garten umgraben. Muss nur noch das Wetter mitziehen ...
Categories: Kreatives
Ein gesegnetes Osterfest ...
wünsche ich allen, die hier vorbeischauen!
Wenn es schon draußen nicht blühen mag, sprießen die Blümchen wenigstens drinnen und bringen Freude und Frühlingshoffnung mit. Genießt alles Schöne dieser Tage und lasst euch vom Winter nicht unterkriegen! Irgendwann muss er vorbeigehen! Und dann werden wir Sonne und Wärme und alles, was sie mit sich bringen, um so mehr schätzen. (Und das sage ich zu allererst zu mir, denn so langsam geht mir die Kälte wirklich auf die Nerven. Aber nicht aufregen, bringt ja nix. ;-) )
Wenn es schon draußen nicht blühen mag, sprießen die Blümchen wenigstens drinnen und bringen Freude und Frühlingshoffnung mit. Genießt alles Schöne dieser Tage und lasst euch vom Winter nicht unterkriegen! Irgendwann muss er vorbeigehen! Und dann werden wir Sonne und Wärme und alles, was sie mit sich bringen, um so mehr schätzen. (Und das sage ich zu allererst zu mir, denn so langsam geht mir die Kälte wirklich auf die Nerven. Aber nicht aufregen, bringt ja nix. ;-) )
Categories: Kreatives
Osterschick
Der Kindergarten unserer Kinder hat eine lustige Tradition: An dem Tag, an dem der Osterhase erwartet wird, dürfen die Kinder als Hasen oder andere Frühlingsboten verkleidet kommen. Klar, dass meine beiden Großen dazu was aus Mamas Nähwerkstatt erwarten. Geplant und entworfen waren die Sachen schon lange, trotzdem wurde aus der Umsetzung irgendwie wieder eine Nachtschicht. Na, was solls, morgens hatte ich jedenfalls zwei glückliche Kinder. :-)
Mathilda geht in einem Oona-Kleidchen mit Volant und dem passenden Häkelhut als Glockenblume. Blau war gerade da, sowohl im Stoffregal als auch in der Garnkiste, also bot sich das an.
Blau steht ihr doch auch mal ziemlich gut zur Abwechslung, finde ich. Mein süßes Glockenblümchen! Und natürlich ist alles, was heute als Kostüm dient, auch alltagstauglich. Kleider kann die kleine Dame sowieso nicht genug haben. Neuerdings möchte sie fast jeden Tag eins tragen. :-)
Für einen großen Jungen muss es schon ein bisschen cooler sein. Ostern ist ja gut und schön, aber Häschen, Küken und Co. sind doch arg babyhaft, oder? Zum Glück gibt (oder gab) es so einiges, was aus Eiern schlüpft, und da kann sich in einem gestreiften Osterei schon mal eine große Überraschung verbergen ... ;-)
Raphael findet's gut und hat sein Shirt stolz im Kindergarten rumgezeigt. Wobei er natürlich gleich selbst zum Dino werden musste und brüllend seine Krallen zeigte. Na ja, beim Ostereiersuchen auf dem Spielplatz gab es ja genug Gelegenheit, sich auszutoben. :-)
So, die osterschicken Sachen müssen dann wohl noch mal in die Waschmaschine, dann sind sie auch am Sonntag wieder ausgehtauglich. :-)
Mathilda geht in einem Oona-Kleidchen mit Volant und dem passenden Häkelhut als Glockenblume. Blau war gerade da, sowohl im Stoffregal als auch in der Garnkiste, also bot sich das an.
Blau steht ihr doch auch mal ziemlich gut zur Abwechslung, finde ich. Mein süßes Glockenblümchen! Und natürlich ist alles, was heute als Kostüm dient, auch alltagstauglich. Kleider kann die kleine Dame sowieso nicht genug haben. Neuerdings möchte sie fast jeden Tag eins tragen. :-)
Für einen großen Jungen muss es schon ein bisschen cooler sein. Ostern ist ja gut und schön, aber Häschen, Küken und Co. sind doch arg babyhaft, oder? Zum Glück gibt (oder gab) es so einiges, was aus Eiern schlüpft, und da kann sich in einem gestreiften Osterei schon mal eine große Überraschung verbergen ... ;-)
Raphael findet's gut und hat sein Shirt stolz im Kindergarten rumgezeigt. Wobei er natürlich gleich selbst zum Dino werden musste und brüllend seine Krallen zeigte. Na ja, beim Ostereiersuchen auf dem Spielplatz gab es ja genug Gelegenheit, sich auszutoben. :-)
So, die osterschicken Sachen müssen dann wohl noch mal in die Waschmaschine, dann sind sie auch am Sonntag wieder ausgehtauglich. :-)
Categories: Kreatives
Wer sitzt denn da im Osternest?
Ach, die schon wieder ...
Auf Wunsch entstand das kleine Eulenpaar. Sie haben bis Ostern noch eine kleine Reise vor sich und dürfen dann wieder in einem Osternestchen Platz nehmen.
Auf Wunsch entstand das kleine Eulenpaar. Sie haben bis Ostern noch eine kleine Reise vor sich und dürfen dann wieder in einem Osternestchen Platz nehmen.
Categories: Kreatives
Sonne zum Essen
Heute gibt's mal was Essbares von Himmelblau und Sommerbunt. Und zwar was so schön Sonnenorangefarbenes, dass schon der Anblick wärmt, auch wenn draußen immer noch eisige Winde wehen.
Vor einer Weile habe ich mir eine Möhrensuppe ausgedacht, einfach und schnell gemacht, wie das meiste, was ich koche. Sie erwies sich als sehr lecker, hat sich inzwischen schon mehrfach auch in größerer Runde bewährt und wird wirklich vom größten bis zum kleinsten Familienmitglied richtig gern aufgefuttert. Und das will schon was heißen. ;-)
Wenn es bei uns allen so gut schmeckt, könnte das ja auch anderen so gehen. Also stelle ich das Rezept zur Verfügung. Vielleicht mag es ja jemand ausprobieren.
Möhrensuppe á la Tillala :-)
(Zum richtig Sattwerden für eine mindestens 5köpfige Familie)
1000 g Möhren
400 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Bio-Orange
350 g Hähnchenbrustfilet
200 g Schlagsahne
Instant Gemüsebrühe
Öl, Salz, Pfeffer, Muskat
100 g Pinienkerne
Möhren und Kartoffeln waschen, schälen, in grobe Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Hähnchenbrustfilet abspülen, trockentupfen und in Würfel schneiden.
Etwas Öl im Suppentopf erhitzen und Hähnchen darin braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Fleisch aus dem Topf nehmen und warm stellen. Zwiebel, Möhren und Kartoffeln kurz im Bratfett anrösten. Wasser aufgießen, bis das Gemüse bedeckt ist, und zum Kochen bringen. Instant-Brühepulver dazugeben (Ich nehme Alnatura Gemüsebrühe und brauche ca. 2 EL). Ca. 15 min kochen lassen.
In der Zwischenzeit Orangenschale abreiben. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
Topf vom Herd nehmen, Suppe pürieren, Sahne unterrühren, Orangenschale dazugeben (darf nicht mit kochen, wird sonst bitter!). Mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Orangensaft würzen.
Fleisch in die Suppe geben.
Mit Pinienkernen bestreut servieren.
Die Suppe schmeckt auch ohne Fleisch sehr gut. Ich muss mich aber bemühen wenigstens ab und zu auch unserem kleinen Fleischfresser der Familie gerecht zu werden. Deswegen eine Variante mit Fleisch. ;-)
Falls jemand Lust auf Möhrensuppe á la Tillala bekommen hat - Guten Appetit!
Vor einer Weile habe ich mir eine Möhrensuppe ausgedacht, einfach und schnell gemacht, wie das meiste, was ich koche. Sie erwies sich als sehr lecker, hat sich inzwischen schon mehrfach auch in größerer Runde bewährt und wird wirklich vom größten bis zum kleinsten Familienmitglied richtig gern aufgefuttert. Und das will schon was heißen. ;-)
Wenn es bei uns allen so gut schmeckt, könnte das ja auch anderen so gehen. Also stelle ich das Rezept zur Verfügung. Vielleicht mag es ja jemand ausprobieren.
Möhrensuppe á la Tillala :-)
(Zum richtig Sattwerden für eine mindestens 5köpfige Familie)
1000 g Möhren
400 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Bio-Orange
350 g Hähnchenbrustfilet
200 g Schlagsahne
Instant Gemüsebrühe
Öl, Salz, Pfeffer, Muskat
100 g Pinienkerne
Möhren und Kartoffeln waschen, schälen, in grobe Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Hähnchenbrustfilet abspülen, trockentupfen und in Würfel schneiden.
Etwas Öl im Suppentopf erhitzen und Hähnchen darin braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Fleisch aus dem Topf nehmen und warm stellen. Zwiebel, Möhren und Kartoffeln kurz im Bratfett anrösten. Wasser aufgießen, bis das Gemüse bedeckt ist, und zum Kochen bringen. Instant-Brühepulver dazugeben (Ich nehme Alnatura Gemüsebrühe und brauche ca. 2 EL). Ca. 15 min kochen lassen.
In der Zwischenzeit Orangenschale abreiben. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten.
Topf vom Herd nehmen, Suppe pürieren, Sahne unterrühren, Orangenschale dazugeben (darf nicht mit kochen, wird sonst bitter!). Mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Orangensaft würzen.
Fleisch in die Suppe geben.
Mit Pinienkernen bestreut servieren.
Die Suppe schmeckt auch ohne Fleisch sehr gut. Ich muss mich aber bemühen wenigstens ab und zu auch unserem kleinen Fleischfresser der Familie gerecht zu werden. Deswegen eine Variante mit Fleisch. ;-)
Falls jemand Lust auf Möhrensuppe á la Tillala bekommen hat - Guten Appetit!
Categories: Kreatives
Frühjahrsputzlappen
Wer mag schon putzen, wenn durchs geöffnete Fenster eisige Luft strömt und die Sonne die dunklen staubigen Ecken nur äußerst selten hervorhebt? Hat noch Zeit dieses Jahr. ;-) Einstweilen kann man mit den Putzlappen, sofern sie frühlingshaft bunt sind, auch Schöneres anstellen. Ostern kommt nämlich bestimmt, trotz des anhaltenden Winters. Und da kann ein bisschen fröhliche Deko ja nicht schaden.
Ich wollte gern mal wieder mit den Kindern basteln, frühlingshaft und österlich sollte es sein und natürlich nicht zu schwierig, damit die beiden Großen auch recht viel selbst machen können. Da fielen mir die Putzlappenvögelchen ein, die ich als kleine Bastlerin in rauen Mengen herstellte. So ungefähr sahen die aus:
Gelbe Putzlappen gab es auch zu meinen Kinderzeiten schon, obwohl es da in den Geschäften weniger bunt aussah als heute. Ansonsten wurden Stoffreste genutzt oder der Filz eines alten Huts.
Ich dachte mir also, mit einer Packung bunter Allzwecktücher und Bastelkleber könnte man bestimmt eine Menge anfangen. Und - man kann, mehr als ich dachte.
Mein Vögelchen, das als Modell dienen sollte, nahmen die Kinder nur kurz zur Kenntnis. Mathilda hatte nämlich eine viel bessere Idee: Eulen! Also wurden Eulen gebastelt. Ich musste nur die Körperteile in Wunschfarben zuschneiden, der Rest klappte fast komplett allein. Bei Mathilda musste ich noch ein bisschen helfen, die richtige Klebermenge zu applizieren und hier und da mal was geraderücken. Sie kam dann auch noch auf die Idee, die Bäuche der Eulen mit Herzen und Sternen zu verzieren und die Flügel auch mal nach hinten flattern zu lassen, so toll! Dagegen verblasst mein erster simpler Eulenversuch ganz links völlig. Die türkis-gelbe Eule von Raphael wirkt ein bisschen, als hätte sie einen geselligen Abend mit den passenden Getränken gefeiert. Dafür ist sie aber auch wirklich von Anfang bis Ende von ihm allein gebastelt, abgesehen vom Zuschnitt. Das ist also wirklich ein gutes Projekt für unsere zwei Großen mit etwas Mamaunterstützung. Das Kleinste amüsiert sich damit, mit Mamas Tierchen zu spielen. Die anderen geben ihre mühevoll und mit Herzblut hergestellten Werke natürlich nicht dafür her. ;-)
Diese Eulendame soll ich auf Mathildas speziellen Wunsch auch noch zeigen. Die hat nämlich sogar eine Kette bekommen! :-) Und die Ideen sind dem kreativen Nachwuchs noch nicht ausgegangen. Weitere Tiere entstehen in Kürze ...
Ich wollte gern mal wieder mit den Kindern basteln, frühlingshaft und österlich sollte es sein und natürlich nicht zu schwierig, damit die beiden Großen auch recht viel selbst machen können. Da fielen mir die Putzlappenvögelchen ein, die ich als kleine Bastlerin in rauen Mengen herstellte. So ungefähr sahen die aus:
Gelbe Putzlappen gab es auch zu meinen Kinderzeiten schon, obwohl es da in den Geschäften weniger bunt aussah als heute. Ansonsten wurden Stoffreste genutzt oder der Filz eines alten Huts.
Ich dachte mir also, mit einer Packung bunter Allzwecktücher und Bastelkleber könnte man bestimmt eine Menge anfangen. Und - man kann, mehr als ich dachte.
Mein Vögelchen, das als Modell dienen sollte, nahmen die Kinder nur kurz zur Kenntnis. Mathilda hatte nämlich eine viel bessere Idee: Eulen! Also wurden Eulen gebastelt. Ich musste nur die Körperteile in Wunschfarben zuschneiden, der Rest klappte fast komplett allein. Bei Mathilda musste ich noch ein bisschen helfen, die richtige Klebermenge zu applizieren und hier und da mal was geraderücken. Sie kam dann auch noch auf die Idee, die Bäuche der Eulen mit Herzen und Sternen zu verzieren und die Flügel auch mal nach hinten flattern zu lassen, so toll! Dagegen verblasst mein erster simpler Eulenversuch ganz links völlig. Die türkis-gelbe Eule von Raphael wirkt ein bisschen, als hätte sie einen geselligen Abend mit den passenden Getränken gefeiert. Dafür ist sie aber auch wirklich von Anfang bis Ende von ihm allein gebastelt, abgesehen vom Zuschnitt. Das ist also wirklich ein gutes Projekt für unsere zwei Großen mit etwas Mamaunterstützung. Das Kleinste amüsiert sich damit, mit Mamas Tierchen zu spielen. Die anderen geben ihre mühevoll und mit Herzblut hergestellten Werke natürlich nicht dafür her. ;-)
Diese Eulendame soll ich auf Mathildas speziellen Wunsch auch noch zeigen. Die hat nämlich sogar eine Kette bekommen! :-) Und die Ideen sind dem kreativen Nachwuchs noch nicht ausgegangen. Weitere Tiere entstehen in Kürze ...
Categories: Kreatives
So zwischendurch ...
... während die Kartoffeln fürs Abendessen kochen, zeige ich noch mal schnell eine Zwischendurchnäherei, damit es nicht allzu ruhig hier wird:
Frühlingsloops für die Jungs einer Freundin.
Irgendwann MUSS es ja mal Zeit werden, die wollwarmen Wintersachen wegzupacken und bunte Jerseys auszuführen! Die zwei wärmeren Tage hatten in mir schon heftige Gartenlust geweckt. Und die zwei Maschinen Wäsche, die mit dem unvergleichlichen Draußen-Duft von der Leine kamen, haben mir so die Lust verdorben, wieder drinnen den Wäscheständer zu bestücken. Aber man kann den Wäscheberg ja nicht ins Unendliche wachsen lassen. Auf das Kommen des Frühlings ist eben leider kein Verlass heutzutage. Wie sicherlich alles weit und breit warten und hoffen wir von einem Wetterbericht zum andern ...Das einzig Gute an der Sache ist, dass der Bedarf an frühlingsleichten Klamöttchen noch nicht akut ist. Da macht's auch nichts, dass nicht mehr als die Loops geworden ist, während aller zwei Tage ein anderes Kind dem Magen-Darm-Virus erlag ... Aber das ist absolut kein ernstzunehmender Grund, den Herr Frühling vorschieben könnte, um sein Zögern zu erklären. Also los jetzt, heute Abend will ich einen hoffnungsvollen Wetterbericht in Richtung Ostern hören, basta!
Frühlingsloops für die Jungs einer Freundin.
Irgendwann MUSS es ja mal Zeit werden, die wollwarmen Wintersachen wegzupacken und bunte Jerseys auszuführen! Die zwei wärmeren Tage hatten in mir schon heftige Gartenlust geweckt. Und die zwei Maschinen Wäsche, die mit dem unvergleichlichen Draußen-Duft von der Leine kamen, haben mir so die Lust verdorben, wieder drinnen den Wäscheständer zu bestücken. Aber man kann den Wäscheberg ja nicht ins Unendliche wachsen lassen. Auf das Kommen des Frühlings ist eben leider kein Verlass heutzutage. Wie sicherlich alles weit und breit warten und hoffen wir von einem Wetterbericht zum andern ...Das einzig Gute an der Sache ist, dass der Bedarf an frühlingsleichten Klamöttchen noch nicht akut ist. Da macht's auch nichts, dass nicht mehr als die Loops geworden ist, während aller zwei Tage ein anderes Kind dem Magen-Darm-Virus erlag ... Aber das ist absolut kein ernstzunehmender Grund, den Herr Frühling vorschieben könnte, um sein Zögern zu erklären. Also los jetzt, heute Abend will ich einen hoffnungsvollen Wetterbericht in Richtung Ostern hören, basta!
Categories: Kreatives
Frühling wäre ja schön ...
... is aber leider nicht. Jedenfalls lässt er wohl doch noch ein Weilchen auf sich warten. Das heißt, dass kuschelig warme Sachen gebraucht werden, wenn's sein muss auch kurz vor dem Frühlingsbeginn (hofft man zumindest) noch was Neues. Die Kinder passen ihr Wachstum eben nicht unbedingt den Vorräten in den zahlreichen Kisten auf dem Schrank an.
Langer Rede kurzer Sinn: Das Kleinste ist ein Stückchen gewachsen, hat nicht mehr besonders viel Wärmendes in seinen Schubladen und wurde deswegen benäht:
Ein schlichter Klassiker: Amelie (Farbenmix) in 86/92 ohne Nahtzugaben, denn wir sind schließlich erst bei der 80, und auch nur obenrum. :-) Geht so erfahrungsgemäß diesen Winter schon und nächsten auch noch.
Genäht aus Fleece (irgendein Wühlkistenrest) und Bündchen aus dem Vorrat. Verziert mit schlichten Blumenapplikationen - um der Frühlingssehnsucht trotz der winterlichen Stoffwahl Ausdruck zu verleihen.
Kindlein liebt das Kleidchen mit den großen Blumen. Überhaupt interessant, wie unser Hirn arbeitet. Runde Dinger mit Stiel, das könnte doch alles mögliche sein. Aber sie wurden auch vom Kind schon ohne die Blätter sofort als Blumen erkannt. Man sieht eben, was man sehen will. Jetzt wohl ganz besonders Blumen ...
Langer Rede kurzer Sinn: Das Kleinste ist ein Stückchen gewachsen, hat nicht mehr besonders viel Wärmendes in seinen Schubladen und wurde deswegen benäht:
Ein schlichter Klassiker: Amelie (Farbenmix) in 86/92 ohne Nahtzugaben, denn wir sind schließlich erst bei der 80, und auch nur obenrum. :-) Geht so erfahrungsgemäß diesen Winter schon und nächsten auch noch.
Genäht aus Fleece (irgendein Wühlkistenrest) und Bündchen aus dem Vorrat. Verziert mit schlichten Blumenapplikationen - um der Frühlingssehnsucht trotz der winterlichen Stoffwahl Ausdruck zu verleihen.
Kindlein liebt das Kleidchen mit den großen Blumen. Überhaupt interessant, wie unser Hirn arbeitet. Runde Dinger mit Stiel, das könnte doch alles mögliche sein. Aber sie wurden auch vom Kind schon ohne die Blätter sofort als Blumen erkannt. Man sieht eben, was man sehen will. Jetzt wohl ganz besonders Blumen ...
Categories: Kreatives
Stoffmarkt!
Ja, da war sie wieder, die pure Versuchung in Gestalt von kunterbunten Ballen, Coupons, Röllchen ... freundlich dargeboten von netten Menschen mit dem so sympathischen holländischen Akzent. Und die Preise ... Wer könnte da widerstehen? Sofern man in irgendeiner Weise stoff- und nähverrückt ist, dürfte das unmöglich sein.
So zog es auch mich trotz niedrigen Temperaturen und angekündigter Nässe von oben wieder auf den Dresdner Altmarkt, rein ins Gewühl - was man durchaus sowohl auf Menschen als auch Stoffe beziehen kann. Immerhin hatte ich eine Liste voller Notwendigkeiten für demnächst geplante Projekte und versuchte, mich tapfer und möglichst erfolgreich anhand dieser durchs Angebot zu arbeiten. Aber man ist ja trotzdem nicht blind für die Blümlein am Wege, nicht wahr? ;-) Einiges Ungeplante kam mit, manches Geplante fand sich nicht. Insgesamt ist die Ausbeute durchaus zufriedenstellend:
In gedeckteren Farben ein paar Viskose- und Baumwolljerseys für mich, gepunktete Baumwolljerseys, die sicher bald die Frühlingsgarderobe der Kinder ergänzen werden, sehr günstige Futterstoffe - perfekt für den geplanten Erstversuch, ein gefüttertes Kleidungsstück für mich zu nähen, ein Röllchen beschichtete Baumwolle und bedruckte Baumwollstoffe in Schwarz und Rot für ein Kinderprojekt.
Ich finde, ich war sehr bescheiden und habe die allermeisten "Blümlein" stehen gelassen. ;-) Dass auf fast allen Bildern wieder Pünktchen zu sehen sind, war so nicht vorgesehen. Aber ich kann irgendwie nicht anders ...
Am Rande des Stoffmarkts, im wahrsten Sinne des Wortes, fand natürlich auch wieder das Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen statt. Nach dem mittlerweile dritten Mal kann man es schon fast als liebgewonnene Tradition bezeichnen. Altbekannte und auch ein paar neue Gesichter erschienen im Café Central, um über fachliche und auch weniger fachbezogene Themen zu plaudern, gemeinsam die stoffliche Beute zu sichten und Tipps auszutauschen - für die zweite Runde nach der Aufwärmpause.
Schön war's wieder. Ich freue mich doch jedes Mal ein bisschen mehr auf die vielen Gleichgesinnten, die da durch die Bloggerei in meinem Leben aufgetaucht sind. Da soll noch mal einer behaupten, das Internet verhindere echte soziale Beziehungen - in unserm Fall trifft wohl das Gegenteil zu. :-)
Fazit: Stoffmarkt - immer wieder anstrengend, immer wieder anregend, immer wieder gern!
So zog es auch mich trotz niedrigen Temperaturen und angekündigter Nässe von oben wieder auf den Dresdner Altmarkt, rein ins Gewühl - was man durchaus sowohl auf Menschen als auch Stoffe beziehen kann. Immerhin hatte ich eine Liste voller Notwendigkeiten für demnächst geplante Projekte und versuchte, mich tapfer und möglichst erfolgreich anhand dieser durchs Angebot zu arbeiten. Aber man ist ja trotzdem nicht blind für die Blümlein am Wege, nicht wahr? ;-) Einiges Ungeplante kam mit, manches Geplante fand sich nicht. Insgesamt ist die Ausbeute durchaus zufriedenstellend:
In gedeckteren Farben ein paar Viskose- und Baumwolljerseys für mich, gepunktete Baumwolljerseys, die sicher bald die Frühlingsgarderobe der Kinder ergänzen werden, sehr günstige Futterstoffe - perfekt für den geplanten Erstversuch, ein gefüttertes Kleidungsstück für mich zu nähen, ein Röllchen beschichtete Baumwolle und bedruckte Baumwollstoffe in Schwarz und Rot für ein Kinderprojekt.
Ich finde, ich war sehr bescheiden und habe die allermeisten "Blümlein" stehen gelassen. ;-) Dass auf fast allen Bildern wieder Pünktchen zu sehen sind, war so nicht vorgesehen. Aber ich kann irgendwie nicht anders ...
Am Rande des Stoffmarkts, im wahrsten Sinne des Wortes, fand natürlich auch wieder das Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen statt. Nach dem mittlerweile dritten Mal kann man es schon fast als liebgewonnene Tradition bezeichnen. Altbekannte und auch ein paar neue Gesichter erschienen im Café Central, um über fachliche und auch weniger fachbezogene Themen zu plaudern, gemeinsam die stoffliche Beute zu sichten und Tipps auszutauschen - für die zweite Runde nach der Aufwärmpause.
Schön war's wieder. Ich freue mich doch jedes Mal ein bisschen mehr auf die vielen Gleichgesinnten, die da durch die Bloggerei in meinem Leben aufgetaucht sind. Da soll noch mal einer behaupten, das Internet verhindere echte soziale Beziehungen - in unserm Fall trifft wohl das Gegenteil zu. :-)
Fazit: Stoffmarkt - immer wieder anstrengend, immer wieder anregend, immer wieder gern!
Categories: Kreatives
Nähen gegen den Frust
... oder aus Trotz gegen die Unannehmlichkeiten des grauen Winteralltags mit Kindern oder aus Sehnsucht nach dem Frühling oder einfach so, weil's halt musste.
Wie schon erwähnt, sind unsere Kinder ja seit Dienstag krank (und der Mann dann seit Mittwoch). Raphael schnupft noch ein bisschen, ist aber ansonsten schon ganz fit. Mathilda ist noch deutlich schlapper, blass und appetitlos, hustet fürchterlich, schläft aber zum Glück ganz viel. Emilia tut leider das absolute Gegenteil. Obwohl sie kein Fieber mehr hat und man nicht so recht sagen kann, was außer Schnupfen denn eigentlich mit ihr los ist, schlief sie weder tags noch nachts auch nur eine Stunde am Stück, egal wo. Es schlaucht schon ungemein, auf erholsame Nächte verzichten und danach die Tage überstehen zu müssen - mit einem Kindlein, das durch den Schlafmangel auch nicht umgänglicher wird. Als am Freitag der hoffnungsvolle Versuch, wenigstens zu einem kleinen Mittagsschläfchen zu kommen, auch wieder durch Gebrüll aus dem Kinderzimmer unterbrochen wurde und das Kind sich nicht zu einem Kuschelstündchen in Mamas Bett überreden ließ, erreichte der Frust irgendwie einen Höhepunkt, der in Verbindung mit einer Tasse Cappuccino erstaunlicherweise sowas wie wütende Nähenergie freisetzte. Nach dem Motto: "Eigentlich sollte ich putzen und aufräumen, will allerdings nichts als dringend schlafen, und wenn ich das jetzt nicht darf, dann näh ich eben was. So!"
Und was näht man, wenn einen ein süßes Minimädchen nicht schlafen lässt? - Ein Kleid für eben dieses natürlich. :-) Wild geblümt in Frühlingsfarben. Mit ganz anders gemusterten Taschen. Und Yoyo. Das muss dann grad genau so.
Genäht nach Schürzenkleidchen "Kerstin" aus Ottobre 1/13, etwas verlängert und Taschenform dem eigenen Geschmack angepasst. Beim Original ist der Schulterbereich breiter, aber ich bin mal wieder aus der Anleitung nicht schlau geworden. Oder lag es an der Beschreibung? Es stand jedenfalls am Anfang deutlich da, dass Hals- und Armausschnitte ohne Nahtzugabe zugeschnitten werden. Als es dann um die Versäuberung mit Schrägstreifen geht, steht da schon was von Nahtzugaben, die man zurückschneiden soll ...???... Überhaupt, die Anleitung zur Streifenversäuberung - ich glaube, da ist irgendwie einmal rechts und links verwechselt worden. Entweder ich bin doof, oder das geht nicht so, wie es da steht. (Hoffe letzteres ... ;-) ) Hab's dann irgendwie nach eigenem Gutdünken gemacht und es ist von innen nicht ganz so sauber, wie ich es gern hätte. Muss aber so bleiben, weil jetzt der Zwirn alle ist. Na ja, nur innen, ich werd's überleben und Kindlein merkt's gar nicht. Inzwischen hab ich mir mal die Innenversäuberung mit Schrägstreifen in meinem sehr geschätzten Burda-Buch zu Gemüte geführt und festgestellt, dass man das ganz einfach und ordentlich haben kann. Nächstes Mal dann so.
Jetzt fehlen nur noch ein paar passende Knöpfe, dann kann das Kindlein sein Kleid ausführen. Das kleine Fräulein ist schon ganz damenhaft begeistert und mag es nach dem Probieren gar nicht ausziehen. Irgendwie steckt's drin, das ewig Weibliche. Welche Farben kennt das Mädel schon sicher? Lila und Pink. Die werden natürlich gewählt, wenn sich irgendwo die Chance dazu bietet. Schickmachen ist sowieso der Hit, notfalls mit einem Stück Stoff aus Mamas Vorräten. Auch sämtliche verfügbaren Schuhe müssen probiert werden. Das muss man den jungen Damen gar nicht beibringen. :-)
Besagte junge Dame hat übrigens letzte Nacht völlig erschöpft durchgeschlafen, hatte aber heute immer noch ganz kleine Augen. Ich auch. Wir hoffen auf weitere ruhige Nächte und darauf, dass sich der Effekt dann auch bald zeigt. Denn leider funktioniert das nicht immer so mit dem Nähen aus schlaflosem Frust heraus.
Wie schon erwähnt, sind unsere Kinder ja seit Dienstag krank (und der Mann dann seit Mittwoch). Raphael schnupft noch ein bisschen, ist aber ansonsten schon ganz fit. Mathilda ist noch deutlich schlapper, blass und appetitlos, hustet fürchterlich, schläft aber zum Glück ganz viel. Emilia tut leider das absolute Gegenteil. Obwohl sie kein Fieber mehr hat und man nicht so recht sagen kann, was außer Schnupfen denn eigentlich mit ihr los ist, schlief sie weder tags noch nachts auch nur eine Stunde am Stück, egal wo. Es schlaucht schon ungemein, auf erholsame Nächte verzichten und danach die Tage überstehen zu müssen - mit einem Kindlein, das durch den Schlafmangel auch nicht umgänglicher wird. Als am Freitag der hoffnungsvolle Versuch, wenigstens zu einem kleinen Mittagsschläfchen zu kommen, auch wieder durch Gebrüll aus dem Kinderzimmer unterbrochen wurde und das Kind sich nicht zu einem Kuschelstündchen in Mamas Bett überreden ließ, erreichte der Frust irgendwie einen Höhepunkt, der in Verbindung mit einer Tasse Cappuccino erstaunlicherweise sowas wie wütende Nähenergie freisetzte. Nach dem Motto: "Eigentlich sollte ich putzen und aufräumen, will allerdings nichts als dringend schlafen, und wenn ich das jetzt nicht darf, dann näh ich eben was. So!"
Und was näht man, wenn einen ein süßes Minimädchen nicht schlafen lässt? - Ein Kleid für eben dieses natürlich. :-) Wild geblümt in Frühlingsfarben. Mit ganz anders gemusterten Taschen. Und Yoyo. Das muss dann grad genau so.
Genäht nach Schürzenkleidchen "Kerstin" aus Ottobre 1/13, etwas verlängert und Taschenform dem eigenen Geschmack angepasst. Beim Original ist der Schulterbereich breiter, aber ich bin mal wieder aus der Anleitung nicht schlau geworden. Oder lag es an der Beschreibung? Es stand jedenfalls am Anfang deutlich da, dass Hals- und Armausschnitte ohne Nahtzugabe zugeschnitten werden. Als es dann um die Versäuberung mit Schrägstreifen geht, steht da schon was von Nahtzugaben, die man zurückschneiden soll ...???... Überhaupt, die Anleitung zur Streifenversäuberung - ich glaube, da ist irgendwie einmal rechts und links verwechselt worden. Entweder ich bin doof, oder das geht nicht so, wie es da steht. (Hoffe letzteres ... ;-) ) Hab's dann irgendwie nach eigenem Gutdünken gemacht und es ist von innen nicht ganz so sauber, wie ich es gern hätte. Muss aber so bleiben, weil jetzt der Zwirn alle ist. Na ja, nur innen, ich werd's überleben und Kindlein merkt's gar nicht. Inzwischen hab ich mir mal die Innenversäuberung mit Schrägstreifen in meinem sehr geschätzten Burda-Buch zu Gemüte geführt und festgestellt, dass man das ganz einfach und ordentlich haben kann. Nächstes Mal dann so.
Jetzt fehlen nur noch ein paar passende Knöpfe, dann kann das Kindlein sein Kleid ausführen. Das kleine Fräulein ist schon ganz damenhaft begeistert und mag es nach dem Probieren gar nicht ausziehen. Irgendwie steckt's drin, das ewig Weibliche. Welche Farben kennt das Mädel schon sicher? Lila und Pink. Die werden natürlich gewählt, wenn sich irgendwo die Chance dazu bietet. Schickmachen ist sowieso der Hit, notfalls mit einem Stück Stoff aus Mamas Vorräten. Auch sämtliche verfügbaren Schuhe müssen probiert werden. Das muss man den jungen Damen gar nicht beibringen. :-)
Besagte junge Dame hat übrigens letzte Nacht völlig erschöpft durchgeschlafen, hatte aber heute immer noch ganz kleine Augen. Ich auch. Wir hoffen auf weitere ruhige Nächte und darauf, dass sich der Effekt dann auch bald zeigt. Denn leider funktioniert das nicht immer so mit dem Nähen aus schlaflosem Frust heraus.
Categories: Kreatives
Und wieder geht ein Jahr ...
... oder, um es positiver auszudrücken, ein neues Lebensjahr beginnt, neue Möglichkeiten, viele neue schöne Tage ... . Ein Grund zu feiern, ganz klar. Und es tut doch unheimlich gut, sich mal von seiner Familie verwöhnen zu lassen. :-) Meine Lieben haben sich ordentlich Mühe gegeben. Der Papa hat mit den Kindern gebacken, und ich durfte nur beraten und auf gar keinen Fall beim Verzieren etwa gucken! Die Backaktion hat auch mal wieder deutlich die interessante Unterschiedlichkeit der Kinder gezeigt: Beide hatten sich riesig drauf gefreut und waren hinterher selig über den schönen Papa-Nachmittag. Die Herangehensweise war aber nicht die gleiche. Während Mathilda wirklich das Werkeln genoss und jedes Zuckerteilchen liebevoll einzeln platzierte, war Raphael recht schnell fertig - "Nee, da kommt nicht mehr drauf, das spart auch Farbe." :-D Ihm kam es einfach auf die gemeinsame Zeit an. Ich finde es immer wieder so spannend, diese kleinen Menschen in ihren Besonderheiten kennenzulernen!
Am Morgen bekam ich dann diese schönen Küchlein serviert. Na, wer hat wohl welche gemacht? ;-)
Mathilda verlieh mir die selbst gebastelte "Geburtstagskette", die ich den ganzen Tag ehrenvoll tragen durfte.
Vom Ehemann gab's Blumen in einer wunderschönen Farbkombination. Schon ein kleines bisschen Frühling, der in diesem Jahr momentan draußen ja kaum zu erahnen ist.
Und hier kommt eine Rateaufgabe. Auch vom Mann im Haus für mich, Verschlüsselung liegt ihm nun mal von Berufs wegen. Ich brauchte etwas Hilfe bei der Entschlüsselung, schafft es vielleicht jemand hier? :-D
Für das gelbe Scheinchen darf ich mir was Hübsches im Lieblingsstoffladen aussuchen. Ich weiß schon was ...
Und das war die kleine Küchenfreude für mich selbst. Ich nehme meinen Geburtstag gern zum Anlass, was Hübsches zu backen, das ich sonst eher nicht in Angriff nehme. Dieses Mal ist es ein Cheesecake geworden, ziemlich einfach und schnell gemacht, seeehr gehaltvoll (ich sag nur: Creme double, Doppelrahmfrischkäse und viiiiel weiße Schokolade ...) und so schön anzusehen. Lecker, aber mehr als ein Stück geht nicht, muss ja auch nicht. :-)
Einen Wermutstropfen des Tages gab's leider auch. Auf den lustigen Backnachmittag folgte eine sehr unruhige Nacht und am Morgen waren alle 3 Kinder krank. Dafür aber erstaunlich lieb, vor allem mein großer Sohn war einfach toll, wie er sich liebevoll mit um seine Schwestern gekümmert hat, obwohl er selbst nicht auf der Höhe war. Ganz großes Lob und trotz allem schon wieder ein Grund zur Freude! Jetzt kurieren sich die kleinen Patienten aus und sind dann hoffentlich am Wochenende wieder fit, wenn noch Familienbesuch zum Feiern kommt.
Am Morgen bekam ich dann diese schönen Küchlein serviert. Na, wer hat wohl welche gemacht? ;-)
Mathilda verlieh mir die selbst gebastelte "Geburtstagskette", die ich den ganzen Tag ehrenvoll tragen durfte.
Vom Ehemann gab's Blumen in einer wunderschönen Farbkombination. Schon ein kleines bisschen Frühling, der in diesem Jahr momentan draußen ja kaum zu erahnen ist.
Und hier kommt eine Rateaufgabe. Auch vom Mann im Haus für mich, Verschlüsselung liegt ihm nun mal von Berufs wegen. Ich brauchte etwas Hilfe bei der Entschlüsselung, schafft es vielleicht jemand hier? :-D
Für das gelbe Scheinchen darf ich mir was Hübsches im Lieblingsstoffladen aussuchen. Ich weiß schon was ...
Und das war die kleine Küchenfreude für mich selbst. Ich nehme meinen Geburtstag gern zum Anlass, was Hübsches zu backen, das ich sonst eher nicht in Angriff nehme. Dieses Mal ist es ein Cheesecake geworden, ziemlich einfach und schnell gemacht, seeehr gehaltvoll (ich sag nur: Creme double, Doppelrahmfrischkäse und viiiiel weiße Schokolade ...) und so schön anzusehen. Lecker, aber mehr als ein Stück geht nicht, muss ja auch nicht. :-)
Einen Wermutstropfen des Tages gab's leider auch. Auf den lustigen Backnachmittag folgte eine sehr unruhige Nacht und am Morgen waren alle 3 Kinder krank. Dafür aber erstaunlich lieb, vor allem mein großer Sohn war einfach toll, wie er sich liebevoll mit um seine Schwestern gekümmert hat, obwohl er selbst nicht auf der Höhe war. Ganz großes Lob und trotz allem schon wieder ein Grund zur Freude! Jetzt kurieren sich die kleinen Patienten aus und sind dann hoffentlich am Wochenende wieder fit, wenn noch Familienbesuch zum Feiern kommt.
Categories: Kreatives
Pigeon Grey
Genau. So schön kann Grau klingen. Nicht trübes Winterhimmelgrau, nicht schweres Schneematschgrau, sondern luftig flatterhaftes, freundliches Taubengrau. So heißt mein neues Kleid - Modell "Pigeon Grey", Ottobre 5/2009. Und ich finde, so sieht es auch aus. Was nicht zuletzt den Punkten zu verdanken ist. :-)
Eigentlich ist es als Strickkleid gedacht. Ich habe es aber in Erwartung des Frühlings und weil Jersey vom Stoffmarkt einfach günstiger ist als Strick ;-), erstmal aus Jersey genäht. Ich bin immer noch dabei, herauszufinden, wie ich mit Ottobre-Schnittmustern für mich umgehen muss. Das ist nämlich irgendwie ein bisschen kompliziert. Kaufsachen trage ich momentan in 40, ab und zu auch 38. Wenn ich meine Maße mit der Ottobre-Tabelle vergleiche, komme ich auf eine gute 40. Im grausamen Licht der Wahrheit betrachtet teilweise sogar eher auf die 42. Da ich gern Schnitte wähle, die etwas gnädig über die Stellen hinweggehen, die nach dem dritten Kind nicht mehr ganz so aussehen, wie zur Hochzeit ;-), zeichne ich mir also allerbester Hoffnung die 40 ab. Zuschneiden, nähen - alles klappt so weit prima, sogar der doppelt genähte, extra eingesetzte Ausschnitt passt in seine Öffnung. :-) Aaaber - das Ganze könnte kleiner sein. Ich habe also von den Seiten wieder einiges weggenommen. Auch den Schultern würde ein Zentimeter weniger nicht schaden, aber die gehen schon auch so. Warum?
Ich mag den Schnitt sehr, auf alle Fälle ein absolutes Wohlfühlteil. Und tragen werde ich mein graues Pünktchenmodell. Aber ich denke, ich probiere das Ganze dann doch noch mal in der 38 aus ...
Eigentlich ist es als Strickkleid gedacht. Ich habe es aber in Erwartung des Frühlings und weil Jersey vom Stoffmarkt einfach günstiger ist als Strick ;-), erstmal aus Jersey genäht. Ich bin immer noch dabei, herauszufinden, wie ich mit Ottobre-Schnittmustern für mich umgehen muss. Das ist nämlich irgendwie ein bisschen kompliziert. Kaufsachen trage ich momentan in 40, ab und zu auch 38. Wenn ich meine Maße mit der Ottobre-Tabelle vergleiche, komme ich auf eine gute 40. Im grausamen Licht der Wahrheit betrachtet teilweise sogar eher auf die 42. Da ich gern Schnitte wähle, die etwas gnädig über die Stellen hinweggehen, die nach dem dritten Kind nicht mehr ganz so aussehen, wie zur Hochzeit ;-), zeichne ich mir also allerbester Hoffnung die 40 ab. Zuschneiden, nähen - alles klappt so weit prima, sogar der doppelt genähte, extra eingesetzte Ausschnitt passt in seine Öffnung. :-) Aaaber - das Ganze könnte kleiner sein. Ich habe also von den Seiten wieder einiges weggenommen. Auch den Schultern würde ein Zentimeter weniger nicht schaden, aber die gehen schon auch so. Warum?
Ich mag den Schnitt sehr, auf alle Fälle ein absolutes Wohlfühlteil. Und tragen werde ich mein graues Pünktchenmodell. Aber ich denke, ich probiere das Ganze dann doch noch mal in der 38 aus ...
Categories: Kreatives
Pidgeon Grey
Genau. So schön kann Grau klingen. Nicht trübes Winterhimmelgrau, nicht schweres Schneematschgrau, sondern luftig flatterhaftes, freundliches Taubengrau. So heißt mein neues Kleid - Modell "Pidgeon Grey", Ottobre 5/2009. Und ich finde, so sieht es auch aus. Was nicht zuletzt den Punkten zu verdanken ist. :-)
Eigentlich ist es als Strickkleid gedacht. Ich habe es aber in Erwartung des Frühlings und weil Jersey vom Stoffmarkt einfach günstiger ist als Strick ;-), erstmal aus Jersey genäht. Ich bin immer noch dabei, herauszufinden, wie ich mit Ottobre-Schnittmustern für mich umgehen muss. Das ist nämlich irgendwie ein bisschen kompliziert. Kaufsachen trage ich momentan in 40, ab und zu auch 38. Wenn ich meine Maße mit der Ottobre-Tabelle vergleiche, komme ich auf eine gute 40. Im grausamen Licht der Wahrheit betrachtet teilweise sogar eher auf die 42. Da ich gern Schnitte wähle, die etwas gnädig über die Stellen hinweggehen, die nach dem dritten Kind nicht mehr ganz so aussehen, wie zur Hochzeit ;-), zeichne ich mir also allerbester Hoffnung die 40 ab. Zuschneiden, nähen - alles klappt so weit prima, sogar der doppelt genähte, extra eingesetzte Ausschnitt passt in seine Öffnung. :-) Aaaber - das Ganze könnte kleiner sein. Ich habe also von den Seiten wieder einiges weggenommen. Auch den Schultern würde ein Zentimeter weniger nicht schaden, aber die gehen schon auch so. Warum?
Ich mag den Schnitt sehr, auf alle Fälle ein absolutes Wohlfühlteil. Und tragen werde ich mein graues Pünktchenmodell. Aber ich denke, ich probiere das Ganze dann doch noch mal in der 38 aus ...
Eigentlich ist es als Strickkleid gedacht. Ich habe es aber in Erwartung des Frühlings und weil Jersey vom Stoffmarkt einfach günstiger ist als Strick ;-), erstmal aus Jersey genäht. Ich bin immer noch dabei, herauszufinden, wie ich mit Ottobre-Schnittmustern für mich umgehen muss. Das ist nämlich irgendwie ein bisschen kompliziert. Kaufsachen trage ich momentan in 40, ab und zu auch 38. Wenn ich meine Maße mit der Ottobre-Tabelle vergleiche, komme ich auf eine gute 40. Im grausamen Licht der Wahrheit betrachtet teilweise sogar eher auf die 42. Da ich gern Schnitte wähle, die etwas gnädig über die Stellen hinweggehen, die nach dem dritten Kind nicht mehr ganz so aussehen, wie zur Hochzeit ;-), zeichne ich mir also allerbester Hoffnung die 40 ab. Zuschneiden, nähen - alles klappt so weit prima, sogar der doppelt genähte, extra eingesetzte Ausschnitt passt in seine Öffnung. :-) Aaaber - das Ganze könnte kleiner sein. Ich habe also von den Seiten wieder einiges weggenommen. Auch den Schultern würde ein Zentimeter weniger nicht schaden, aber die gehen schon auch so. Warum?
Ich mag den Schnitt sehr, auf alle Fälle ein absolutes Wohlfühlteil. Und tragen werde ich mein graues Pünktchenmodell. Aber ich denke, ich probiere das Ganze dann doch noch mal in der 38 aus ...
Categories: Kreatives
